Hattori

Heute machen wir einen kleinen Ausflug in die Welt von One Piece. Das ist eine Manga- bzw. Animeserie, die seit 1997 produziert wird.
Dabei geht es um den Gummimenschen Monkey D. Ruffy, der in seiner Kindheit von einer Teufelsfrucht gegessen hat und deshalb übernatürliche Fähigkeiten besitzt – seinen Körper nämlich wie Gummi dehnen kann. Ruffy möchte Piratenkönig werden, wofür er das sagenumwobene „One Piece“ finden muss, einen großen Schatz, den der letzte Piratenkönig Gol D. Roger irgendwo auf der Welt versteckt hat.
Ruffy rekrutiert nach und nach auf seiner Reise seine Piratencrew und muss auch etlichen Bösewichten gegenüber stehen, unter Anderem dem Schiffsbauer Rob Lucci von der Geheimorganisation CP9. Dieser hat ebenfalls von einer Teufelsfrucht gegessen, die es ihm ermöglicht, sich in einen Leoparden zu verwandelt. Rob Luccis ständiger Begleiter ist die Taube Hattori.

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Eines meiner diesjährigen Cosplays ist Rob Lucci und der braucht natürlich seinen treuen Gefährten. Zunächst experimentierte ich mit Fimo Air, das hatte ich bereits bei dem Einhorn-Köstüm für das Horn verwendet und gute Erfahrungen gemacht. Es lässt sich gut verarbeiten und ist sehr leicht. Ich hatte aber nicht mehr genügend daheim und mein erster Tauben-Versuch fiel zu klein aus. Außerdem wusste ich auch nicht, wie ich die Taube dann auf meiner Schulter befestigen soll. Oben seht ihr den Fimo-Versuch neben dem fertigen Hattori-Amigurumi.

Ich verwarf also den Modellier-Ansatz und griff zur Häkelnadel.
Verwendet habe ich wieder Catania-Garn in Weiß, Schwarz, Hellgrau, Orange und Rot und eine 3er bzw. 3,5er Häkelnadel, zudem Sicherheitsaugen und Füllwatte.
Der Körper ist einfach eine Birne, jedoch mit einer Standfläche unten. Dafür habe ich in einer Runde nur in das hintere Maschenglied eingestochen und gleichmäßig abgenommen, so dass eine Kante entstanden ist.

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Die Flügel und der Schnabel sind an dieser tollen Anleitung für einen Wellensittich angelehnt. Die Anweisungen sind in Niederländisch, darunter ist aber eine englische Anleitung zu finden. Einfach ein bischen runterscrollen.
Die Flügel sind etwas größer gearbeitet und der Schnabel etwas abgewandelt. Ich habe den oberen Teil (bei mir Orange) aufgestickt, statt angehäkelt.
Ich hatte das Problem, dass sich meine Flügel ziemlich gerollt haben, die einzelnen Federn waren ziemlich eigensinnig. Ich hab die Flügel dann etwas gebügelt, dadurch werden die Maschen platt gedrückt und meine Federn haben sich nicht mehr gerollt. Man kann es bestimmt auch Spannen, ich war aber zu ungeduldig dafür.

Beim Festnähen hab ich noch etwas Füllwatte zwischen Körper und Flügel gestopft und mit Hellgrau ein paar Muster auf den Flügel und die Brust gestickt. Dadurch wirkt die Taube nicht ganz so eintönig Weiß und es gibt ihr noch etwas Feder-Struktur.

Die Krawatte ist eine Reihe fester Maschen um den Hals und die Krawatte dann in Reihen darangehäkelt. Ich habe dann schwarzen Faden einmal rumgewickelt und festgezogen, um den Krawattenknoten abzuteilen. Ich hab die Krawatte noch festgenäht und die Augen angebracht, schwarze Sicherheitsaugen mit 7mm Durchmesser.
Und das wars, fertig ist Hattori 🙂

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